Wie rettet man grüne Weihnachten?

„Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“ So beginnt das berühmte Weihnachtslied und viele kleine (und auch große) Menschen singen es in den Wochen vor dem Heiligen Abend vor sich hin. Weiße Weihnachten sind einfach das Nonplusultra und leider in unseren Breitengraden viel zu selten geworden. Wenn es ganz danach aussieht, als würde auch heuer draußen alles grün bleiben, dann nicht den Kopf hängen lassen! Die weiße Pracht kann man sich ganz einfach ins Haus holen – ohne Matsch und Minusgrade.

Ein bisschen Bastelfreude sollte man am besten schon mitbringen. Die einfachste Variante geht so: Eine Großpackung Watte besorgen. Die Watte zerreißen und zu kleinen Kügelchen in unterschiedlicher Größe rollen. Die „Schneebälle“ kann man einfach lose herumkugeln lassen oder um eine dünne Schnur rollen und festkleben. Am besten funktioniert das mit Heißklebepistole, mit Flüssigkleber kann man aber auch experimentieren. Der Faden sollte möglichst dünn und reißfest sein. Nylon bietet sich wegen der Durchsichtigkeit und Festigkeit besonders an.

Bei einer anderen Bastel-Idee wird nicht mit Watte, sondern mit Papier gearbeitet. (Es soll ja Menschen geben, die von Watte eine Gänsehaut bekommen…) Man braucht nicht mehr als ein Blatt Papier und eine Schere. Das Papier sollte quadratisch ein. Einmal in der Hälfte falten und dann noch einmal. Die Ecken mit der Schere abrunden, sodass ein Kreis entsteht. Nun mit der Schere an den Falträndern ein Muster schneiden. Das Papier wieder auffalten – fertig. Die Schneeflocke hat acht Zacken, was physikalisch eigentlich nicht korrekt ist. Egal, sehen lassen können sich die Schneekristalle auf jeden Fall! Mit Tesa-Streifen lässt sich die Schneeflocke ganz leicht am Fenster, an Türen etc. befestigen.

Sie können sich so gar nicht fürs Basteln begeistern? Dann finden Sie sicher Freude an den kleinen Schneekugeln im Christbaumkugel-Design! Eigentlich sind die kleinen, mit Kunstschnee gefüllten Bällchen als Tischkartenhalter gedacht. Die Unterseite ist ein wenig abgeflacht, sodass die Kugeln aufrecht stehen. In die Schlaufe steckt man die Namenskärtchen. Die Tischkartenhalter „Schneekugel“ lassen sich aber auch einfach so zur Tisch-Deko einsetzen oder im ganzen Haus verteilen: auf Fensterbänken, im Bücherregal, auf dem Nachtkästchen etc. Auch am Christbaum machen sich die durchsichtigen Kugeln mit aufgemalten Schneekristallen einmalig gut.

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